Sonderpädagogischer Dienst

 

know-740192_1280

Sonderpädagogischer Dienst & Sonderpädagogische Individualhilfe (SPI)

Wir sind ein schulisches Beratungs- und Unterstützungssystem für Schüler/innen mit dem Schwerpunkt motorische Entwicklung an allgemeinbildenden Schulen sowie anderen Sonderschulen.

Unser interdisziplinäres Team besteht aus Sonderschullehrer/innen und Fachlehrer/innen K aus den Bereichen Physiotherapie und Ergotherapie.

Die Angebote des Sonderpädagogischen Dienstes dienen der Schaffung eines Unterstützungs-Netzwerkes für Kinder und Jugendliche mit Körperbehinderung an ihrem jeweiligen Schul- und Wohnort.

 

Inhalte der Arbeit sind:

  • Beratung der beteiligten Lehrkräfte an der Schule des Kindes und der Eltern
  • Diagnostik: Klärung des sonderpädagogischen Förderbedarfs in Kooperation mit den Eltern, den Lehrkräften der allgemeinen Schulen und weiteren Fachdiensten (Jugendamt, Erziehungsberatungsstelle, Ärzte usw.) mit Vorschlägen zur weiteren Beschulung
  • Mitwirkung bei der Förder- und ggf. Hilfeplanung der allgemeinen Schule in Kooperation mit den Eltern und ggf. außerschulischen Leistungs- und Kostenträgern
  • Zeitlich begrenzte Sonderpädagogische Förderung betroffener Schülerinnen und Schüler im Rahmen des Unterrichts, wenn erwartet werden kann, dass diese hierdurch dem Bildungsgang der allgemeinen Schule folgen können.
  • Unterstützung der Schulen beim Aufbau geeigneter Hilfesysteme und Förderkonzepte
  • Entgegen einer ehemals weit verbreiteten Annahme ist der Sonderpädagogische Dienst keine Nachhilfeeinrichtung für Kinder- oder Jugendliche mit Schulleistungsproblemen. Vielmehr steht die Beratungsfunktion im Zentrum der Arbeit des Sonderpädagogischen Dienstes.
  • Die Umsetzung der o.g. Inhalte erfolgt dabei auf vielfältige Weise, z.B.:
    • Informationsgespräche über Beeinträchtigungen in der Motorik mit Klassen- und Fachlehrkräften der Schule des Kindes
    • Unterstützung der Kolleginnen und Kollegen Schule bei Gesprächen, z.B. mit Eltern
    • Unterrichtshospitationen in der Schule
    • Beratung und Unterstützung bei der Gestaltung von Unterricht, des Schulhauses, Klassenraumes, Arbeitsplatze oder Pausensituationen
    • Beratung zu geeigneten Unterrichtsmaterialien
    • Informationen zum nachschulischen Bereich

 

In den allgemeinen Schulen arbeiten Sonderschullehrkräfte also mit Eltern, allgemeinen Lehrkräften, dem Schulträger und ggf. anderen Kosten – und Leistungsträgern im Prozess der Klärung des individuellen Förderbedarfs und der Entwicklung von individuellen Unterstützungsmöglichkeiten zusammen. Es besteht dabei auch ein hohes Interesse an der Kooperation mit außerschulischen fachlichen Diensten, um potentielle Hilfen im Umfeld der Schule zu erschließen. Sonderpädagogische Dienstleistungen werden in einem mit der allgemeinen Schule abgestimmten Konzept ausgestaltet.

„Im Rahmen des sonderpädagogischen Dienstes soll zunehmend ein Kompetenztransfer zwischen Sonderschullehrkräften und Lehrkräften der allgemeinen Schulen geleistet werden, um vom Einzelfall unabhängig die Integrationskraft der allgemeinen Schulen zu stärken.“

 

Vorgehensweise

Die Schule stellt individuellen Bedarf bei einer Schülerin/einem Schüler fest und schöpft zunächst alle an der Schule vorhandenen Möglichkeiten (wie die Erstellung von angepasstem Material oder Erteilung von Förderunterricht) aus.

Bestehen die Probleme weiterhin, lädt die Schule die Formulare (Link) herunter und wendet sich damit an unseren Sonderpädagogischen Dienst.

 

Ablauf nach der Kontaktaufnahme

  • Eine Lehrkraft des Sonderpädagogischen Dienstes kommt an Ihre Schule.
  • Grundlage unserer Arbeit ist eine umfassende Diagnostik, z.B. durch Unterrichtsbeobachtungen.
  • Der ermittelte individuelle Bedarf wird mit allen Beteiligten besprochen.
  • Gemeinsam werden Möglichkeiten zur Unterstützung (z.B. verschiedene Hilfsmittel) erarbeitet.

 

Kontakt:

Heide Hecht

Sonderschullehrerin

Tel.: 0721 – 936-63600

E-Mail: lgs.dienste(at)lgs-karlsbad.de